Wie können wir heute, im Angesicht des globalen (Super-) Marktes eine kleinbäuerliche, vielfältige und nachhaltige Landwirtschaft betreiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt? Eine Landwirtschaft in der wir, die Landwirt(-innen), weder gezwungen sind uns selbst auszubeuten, noch die natürlichen Ressourcen?

Wir haben uns entschieden nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft (SoLawi) zu arbeiten, wobei die Lebensmittel aus dem marktwirtschaftlichen Kreislauf heraus in einen eigenen durchschaubaren Kreislauf geführt werden.

Ihr bildet eine Gruppe von Menschen und schließt euch zusammen, um „euren Landwirt(-innen)“, also uns, monatlich einen festen finanziellen Betrag zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug erhaltet ihr dafür das ganze Jahr hindurch frisches, regionales, biologisch angebautes Gemüse von uns aus Strothe.

Für euch als Verbrauchergemeinschaft bedeutet das, Gewissheit zu haben, dass wir mit Boden, Wasser und Pflanzen verantwortungsbewusst und im Sinne der Gemeinschaft umgehen. Für uns bedeutet das eine Sicherheit in Planung und Anbau zu haben. Weil wir uns nicht mehr dem Preisdruck des öffentlichen Marktes beugen und uns um die Vermarktung kümmern müssen, haben wir mehr Zeit auf eure und unsere Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Gemeinsam fangen wir das Risiko von Missernten und Ausfällen auf; gemeinsam genießen wir aber auch die Schwemmen in besonders guten Jahren .

Wir laden euch ein, den landwirtschaftlichen Jahreskreis mit uns zu (er-)leben, Hand anzulegen und nach getaner Arbeit Feste zu feiern. So können wir zusammen ein Stück lokaler Landwirtschaft erhalten und uns die Ernte teilen.

Aktuell gibt es über 186 SoLawis in Deutschland – Tendenz steigend. Das ‘Solidarische Landwirtschaft’ – Netzwerk bietet viele Infos und Definitionen rund ums Thema.

Ein interessanter Film über ein SoLawi-Projekt ist zum Beispiel: SoLawi in Freelloiburg: „Die Strategie der krummen Gurken“